Hamburg & Schleswig-HolsteinPolizei sucht an See nach vermisstem 35-Jährigen

Mit Spürhunden, Tauchern und Drohnen sucht die Polizei erneut am Krupunder See. Ein 35-Jähriger wird vermisst – der Verdacht auf ein Verbrechen steht im Raum.
Halstenbek (dpa/lno) - Nach dem Verschwinden eines 35-Jährigen will die Polizei erneut im Bereich des Krupunder Sees in Halstenbek (Kreis Pinneberg) suchen. Dabei sollen im Laufe des Nachmittags auch Spürhunde, Polizeitaucher sowie Drohnen zum Einsatz kommen, wie die Polizei ankündigte. Neben der Klärung des Aufenthaltsorts sollen weitere Erkenntnisse zum Geschehensablauf gewonnen werden.
Die Ermittlungen hatten zuvor den Verdacht ergeben, dass der Mann Opfer eines Verbrechens geworden sein könnte. Bei der Suche würden verschiedene Einsatzmittel genutzt, um alle in Betracht kommenden Möglichkeiten umfassend zu prüfen, teilte die Polizei mit. Sie appellierte an die Bürger, den Einsatzbereich während der laufenden Maßnahmen zu meiden und die eingesetzten Kräfte nicht zu behindern.
Was ist passiert?
Früheren Polizeiangaben zufolge war der Mann aus dem Kreis Pinneberg zuletzt am Abend des 15. April in Halstenbek bei Hamburg am Krupunder See gesehen worden. Vor seinem Verschwinden habe er sich mit einer Gruppe gestritten. Möglicherweise sei der Mann gegen seinen Willen weggebracht worden, hieß es von der Polizei.
Den Angaben zufolge ist der 35-Jährige etwa 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Er hat kurze dunkle Haare, einen Kinn- sowie Oberlippenbart und trägt mehrere Tätowierungen.