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Hamburg & Schleswig-HolsteinBusfahrer in den kreisfreien Städten streiken am Montag

30.01.2026, 09:49 Uhr
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Viele Pendler und Schüler in Kiel, Flensburg, Neumünster und Lübeck stehen am Montag vor Problemen. Die Gewerkschaft hat dort zu einem Warnstreik der Busfahrer aufgerufen.

Kiel (dpa/lno) - Fahrgäste in den vier kreisfreien Städten Schleswig-Holsteins müssen sich am Montag auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Im Tarifstreit bei den großen kommunalen Busunternehmen im Norden hat die Gewerkschaft Verdi die Busfahrer in Kiel, Lübeck, Neumünster und Flensburg zu einem Warnstreik aufgerufen. Im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag soll es demnach bundesweit Warnstreiks bei Verkehrsunternehmen geben.

Der Warnstreik betrifft die Busse der KVG in Kiel, der Stadtwerke Lübeck Mobil, des SWN Stadtverkehrs in Neumünster und des Unternehmens Aktiv Bus in Flensburg. "Es ist davon auszugehen, dass der öffentliche Personennahverkehr in den betroffenen Regionen weitgehend zum Erliegen kommt", kündigte die Gewerkschaft an.

Demonstration in Lübeck

Streikende aus Schleswig-Holstein und dem Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern sind zu einer Kundgebung mit anschließender Demonstration von 10.00 Uhr an hinter dem Gewerkschaftshaus in Lübeck aufgerufen.

"Wir haben inzwischen Verhandlungsrunden mit den Arbeitgebern in beiden Bundesländern geführt. Auf unsere Forderungen wurde mit Gegenforderungen nach Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen reagiert", sagte Verdi-Nord-Verhandlungsführer Sascha Bähring. "Das kann man so machen – dann müssen wir den Konflikt eben deutlich hörbarer führen und den Druck erhöhen."

Quelle: dpa

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