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Hamburg & Schleswig-Holstein Umweltbehörde warnt vor Blaualgen und Fischsterben

Blaualgen erzeugen auf der Wasseroberfläche giftgrüne Schlieren.

(Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Die Umweltbehörde in Hamburg hat vor einer Verschlechterung der Gewässersituation aufgrund der hohen Temperaturen und des wenigen Niederschlags gewarnt. Wegen des niedrigen Wasserstandes könne es in stehenden und langsam fließenden Gewässern zu Blaualgenbildung kommen, teilte die Umweltbehörde am Freitag mit. In blaualgenhaltigen Gewässern sollte nicht gebadet werden, da diese zu Hautreaktionen und bei regelmäßigem Schlucken zu Vergiftung führen könnten. Blaualgen sehen im Wasser aus wie ein "grüner Teppich".

Eine weitere Gefahr für die Gewässer in Hamburg stellt den Angaben zufolge der niedrige Sauerstoffgehalt in einigen Stadtgewässern dar. Der Sauerstoff im Wasser sinkt durch die hohen Temperaturen, den niedrigen Wasserstand und einen zu hohen Nährstoffgehalt. Dies ist aktuell zum Beispiel in Tarpenbek und Wandse der Fall. Wenn es dann zu starken Niederschlägen kommt, sinkt der Sauerstoffgehalt laut Umweltbehörde noch weiter und kann zu Fischsterben führen. Es wird deshalb darum gebeten, kein Wasser aus kleinen Oberflächengewässern zu entnehmen.

Quelle: dpa

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