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Hamburg & Schleswig-HolsteinVerletzter Seehund am Hamburger Elbstrand entdeckt

10.07.2026, 14:03 Uhr
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Spaziergänger entdecken am Elbstrand einen verletzten Seehund und rufen Hamburgs "Schwanenvater". Jetzt wird das Tier untersucht.

Hamburg (dpa/lno) - Ein verletzter junger Seehund ist am Vormittag am Strand der Elbe in der Nähe des Anlegers Teufelsbrück gefunden worden. Das sagte Hamburgs "Schwanenvater" Olaf Nieß auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

Passanten war das Jungtier am Strand aufgefallen, sie hatten daraufhin Nieß verständigt, zu dessen Aufgaben auch die Rettung von Tieren aus Notsituationen gehört. "Der Heuler hat eine Verletzung an der rechten Schulter, es sieht aus wie eine Schnittverletzung", erklärte er. Vermutlich sei das Tier unter Wasser mit etwas Scharfkantigem in Berührung gekommen.

Nieß und ein Mitarbeiter bargen den Heuler und nahmen ihn mit, um ihn von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Wenn das Tier wieder gesund ist, wird Nieß es zur Seehundaufzuchtstation in Friedrichskoog bringen. "Mit den Kollegen sind wir schon in Kontakt", sagte er.

Sichtungen von jungen Seehunden in und an der Elbe bei Hamburg seien nicht ungewöhnlich, sagt Nieß. Fünf- bis zehnmal im Jahr müssten Tiere gerettet werden, darunter auch verletzte Jungtiere.

Quelle: dpa

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