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Hamburg & Schleswig-Holstein Zoff auf A7: Polizei zieht Fahrer ohne Papiere aus Verkehr

Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

(Foto: Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild)

Neumünster/Quickborn (dpa/lno) - Nach einem Streit zwischen zwei Autofahrern auf der A7 (Flensburg - Hamburg) hat die Polizei einen 19 Jahre alten Transporterfahrer aus dem Verkehr gezogen. Ein unbeteiligter Verkehrsteilnehmer hatte die Streithähne, die sich bei der Fahrt zwischen Neumünster und Quickborn gegenseitig ausgebremst und per Handzeichen beleidigt haben sollen, der Polizei gemeldet.

Beamte stoppten die Fahrzeuge auf den Raststätte Holmmoor, wie die Polizei am Freitag zu dem Vorfall vom Dienstag mitteilte. Dabei stelle sich heraus, dass der 19 Jahre alte Fahrer des Transporters im Güterkraftverkehr aus Dänemark nie im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Weder gab es eine Transportgenehmigung noch Ladepapiere. Außerdem verfügte das Fahrzeug nicht über ein Kontrollgerät zum Nachweis der Fahraktivitäten. Die Beamten setzten das Fahrzeug mit Hilfe einer Parkkralle fest.

Der 19-Jährige und der zweite Beteiligte, ein 36 Jahre alter Mann aus Neumünster, zeigten sich gegenseitig an. Bei dem Streit soll der Jüngere auch mehrere Coladosen aus dem Fenster geworfen haben, um das Auto des anderen Mannes zu treffen.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-255184/2

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