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Hessen Alle zwei Wochen wird Weltkriegsbombe gefunden

Alexander Majunke, Leiter des Kampfmittelräumdienstes des Landes Hessen, steht im Hof des Regierungspräsidiums mit einer zu Schulungszwecken entschärften und entleerten Brandbombe.

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Dem hessischen Kampfmittelräumdienst wird im Schnitt alle zwei Wochen eine Weltkriegsbombe gemeldet. Wie viele Blindgänger sich fast acht Jahrzehnte nach Kriegsende immer noch im hessischen Boden befinden, sei nicht bekannt, sagte der Leiter Alexander Majunke. Die Zahl der durchschnittlich gefundenen Bomben hat sich seit Jahren kaum geändert, vergangenes Jahr waren es 24 gewesen. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 10 bis 30 Prozent der im Krieg abgeworfenen Bomben nicht explodiert sind. Dass sie nun schon seit fast acht Jahrzehnten in der Erde liegen, macht die Arbeit der Bombenentschärfer unter anderem wegen der Korrosion riskanter.

Quelle: dpa

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