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Hessen Corona: Frankfurter Christopher Street Day in neuer Form

Ein Teilnehmer trägt ein Shirt in den Regenbogenfarben mit dem Schriftzug

(Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Der Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt wird wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr in einer neuen Form stattfinden. "Eine große Party mit zehntausend Teilnehmern wird es nicht geben", erklärten die Stadt Frankfurt und die Organisatoren am Dienstag. Stattdessen seien eine digitale Form und ein Autokorso geplant. "Dieses Jahr sind wir nicht schrill und laut, sondern schrill und still - denn auch mit der Stille können wir laut sein", sagte Joachim Letschert Sprecher des Vereins CSD Frankfurt.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hatte sich mit den Organisatoren des CSD getroffen. Demnach wird es einen digitalen Christopher Street Day vom 17. bis 19. Juni geben: Vier Videos mit Interviews, Künstlern, Grußvideos von Freunden des CSD Frankfurt seien geplant. Es werde Gespräche mit Szenewirten, vielen Vereinen und Künstlern geben, erklärte Letschert.

Am Samstag (18. Juli) ziehe dann ein Autokorso durch die Innenstadt. Er starte auf dem Römerberg. Dabei habe man Ordner organisiert, die sowohl auf dem Römerberg als auch beim Zug darauf achteten, die Abstandsregeln einzuhalten.

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