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HessenBau des Riederwaldtunnels - letzte Bäume werden gerodet

23.02.2026, 12:35 Uhr
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(Foto: Arne Dedert/dpa)

Die letzten Bäume im Fechenheimer Wald werden für den Bau des Riederwaldtunnels gerodet. Die Polizei berichtet von einem friedlichen Start ohne Proteste.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Im Fechenheimer Wald ist die Rodung der letzten Bäume für den Bau des Riederwaldtunnels friedlich gestartet. Wie die Polizei mitteilte, sind keine Aktivisten vor Ort. Die Beamten seien als Unterstützung im Einsatz.

Zuletzt wurde im Februar der Eilantrag einer Bürgerinitiative gegen den Neubau der A66 im Teilabschnitt des Tunnels Riederwald vom Verwaltungsgerichtshof Kassel abgelehnt. Der Initiative geht es um die Bäume, auf denen der geschützte Heldbockkäfer lebt. Das Gericht teilte mit, dass Minimierungsmaßnahmen vorgesehen sind, indem gefällte Brutbäume in eine andere Fläche im Baufeld verbracht würden. Zudem sei die artenschutzrechtliche Maßnahme gerechtfertigt, da die Baumaßnahme als Lückenschluss im öffentlichen Interesse liege.

Planungen seit Jahrzehnten

Der milliardenteure Lückenschluss zwischen der A66 und der A661 befindet sich seit Jahrzehnten in der Planung. Das erste Planfeststellungsverfahren begann im Jahr 1989. Der Tunnel ist nach Angaben der Autobahn GmbH das größte innerstädtische Bauprojekt in Hessen. 1,5 Milliarden Euro sind bisher veranschlagt.

Quelle: dpa

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