HessenHier bekommt man überraschende Perspektiven auf Frankfurt

Frankfurt aus neuen Blickwinkeln: Beim Rooftop Day öffnen fast 50 Dächer und Terrassen, viele sind sonst nicht zugänglich. Und "literaTurm" bietet Lesungen in den oberen Etagen der Frankfurter Türme.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Skyline gehört zu Frankfurt wie der Apfelwein oder Deutschlands größter Flughafen. Die bundesweit höchsten Hochhäuser stehen allesamt in "Mainhattan". In den nächsten Tagen gibt es gleich zwei Veranstaltungen, bei denen diese besondere Architektur eine Rolle spielt. Und bei denen man nicht nur viel sehen, hören oder erleben kann - sondern besondere Perspektiven auf die Stadt bekommt.
Rooftop Day (6. Juni)
"Du glaubst, Du kennst alle Rooftops? Lass Dich überraschen!", kündigen die Veranstalter anlässlich des zweiten Rooftop Days an. Dabei öffneten nicht nur die bekannten Hotspots ihre Türen – "sondern auch verborgene Schätze, geheime Dächer und sonst unzugängliche Locations mit spektakulärem Blick über die Skyline".
Insgesamt laden am 6. Juni fast 50 Dächer, Terrassen und besondere Aussichtspunkte in der gesamten Stadt zum Entdecken ein. Eine Auswahl: Je nach Location gelten unterschiedliche Regeln. Manche Orte können kostenlos besucht werden, für andere wird Eintritt verlangt. Eine Auswahl:
Besuch des neuen Dachgartens im "Four" - vor der offiziellen Eröffnung
Open-Air-Kino auf der Dachterrasse der Zentralbibliothek
Live-DJ und Drinks im sonst nicht öffentlichen TaunusTurm
Yoga auf der Terrasse des TOWER185 in 185 Metern Höhe
Blick vom Balkon des Oberbürgermeisters im Römer.
"literaTurm" (8. bis 14. Juni)
Zum dreizehnten Mal veranstaltet die Stadt das Literaturfestival, das alle zwei Jahre stattfindet. Dabei werden laut den Angaben viele der Lesungen in den oberen Etagen der namensgebenden Türme veranstaltet und bieten "spektakuläre Ein- und Ausblicke". Kanzleien und Banken stellen dafür ihre Konferenzräume zur exklusiven Nutzung zur Verfügung.
Das Motto in diesem Jahr lautet "OstWestText". Jüngst erschienene Romane erzählten von Lebenswegen zu DDR-Zeiten, dem Umbruch von 1989/90 und den Folgen der deutschen Wiedervereinigung, sagt Festivalleiterin Sonja Vandenrath. "Es geht um Prägungen und Brüche, die bis heute nachwirken."
25 Veranstaltungen sind geplant. Angekündigt haben sich unter anderem Christoph Hein, Daniela Dröscher, Péter Nádas, Feridun Zaimoglu, Ingo Schulze, Clemens Meyer, Manja Präkels, Helene Bukowski und Steffen Mau.