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HessenIn Marburg wohnen besonders viele Studierende in einer WG

16.07.2026, 09:02 Uhr
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Hotel Mama oder lieber eigene Wohnung? Mit dem Rad zur Vorlesung oder eine lange Pendelstrecke? Eine Befragung liefert Antworten auf diese Fragen.

Gütersloh/Frankfurt (dpa/lhe) - Wie wohnen hessische Studierende, wie weit ist die Hochschule weg und wie legen sie den Weg dorthin zurück? Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hat darauf Antworten parat. Das Institut hat in den vergangenen drei Wintersemestern bundesweit mehr als 87.000 Studierende zu ihrer Wohnsituation und ihrer Mobilität befragt. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Wer wohnt wo?

  • 30,8 Prozent der Studierenden in Hessen wohnen bei den Eltern.

  • In einer privaten Mietwohnung leben 26,2 Prozent der Studierenden.

  • Rund ein Viertel (25,3 Prozent) teilt die Wohnung mit anderen in einer Wohngemeinschaft. 

  • 13,6 Prozent leben in einem Studentenwohnheim.

Betrachtet man einzelne Städte, zeigt sich allerdings ein anderes Bild. So hat die mittelhessische Hochschulstadt Marburg einen der höchsten WG-Anteile bundesweit. 43,7 Prozent der Marburger Studierenden leben demnach in einer WG außerhalb eines Wohnheims. Ebenso viele sind es in Landau in der Pfalz. Nur in Weimar (Thüringen) und Pfarrkirchen (Bayern) sind es noch mehr.

Wie weit ist der Weg?

  • Eine Mehrheit (57,2 Prozent) der hessischen Studierenden lebt während des Semesters direkt vor Ort. 

  • 7,7 Prozent der Befragten wohnen mehr als 50 Kilometer vom Hochschulort entfernt.

Wie pendeln Studis?

  • 61,4 Prozent der Studierenden in Hessen nutzen dafür öffentliche Verkehrsmittel. 

  • 35 Prozent gelangen regelmäßig zu Fuß zur Hochschule. 

  • 31 Prozent nutzen Auto oder Motorrad. 

  • 23 Prozent fahren mit dem Rad. 

Quelle: dpa

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