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HessenJackpot-Streit vor Gericht: Zeugen sollen aussagen

04.09.2026, 13:53 Uhr
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(Foto: Helmut Fricke/dpa)

Der Jackpot blinkte, aber das große Geld blieb aus: Statt 26.000 Euro will die Spielbank dem Gewinner nur 218 Euro zahlen. Wie der Rechtsstreit weitergeht.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - In dem Rechtsstreit gegen die Bad Homburger Spielbank auf die Auszahlung eines Jackpots an einen Spieler ist zunächst kein Ende in Sicht. Die Verhandlung werde im Dezember mit der Vernehmung von Zeugen fortgesetzt, teilte das Landgericht Frankfurt den entsprechenden Beweisbeschluss mit. Vernommen werden soll unter anderem der damalige Saalchef.

Der Spieler hat das Kasino auf die Zahlung von rund 26.000 Euro verklagt. Er hatte im September 2025 an einem der Automaten gespielt, in den frühen Morgenstunden wurde ihm angezeigt, er habe den Jackpot gewonnen. Doch die Spielbank zahlte ihm das Geld nicht aus und berief sich auf eine fehlerhafte Anzeige am Automaten aufgrund eines Software-Fehlers.

Tatsächlich habe ein anderer Spieler an einem anderen Automaten den Jackpot geknackt, der Gewinn sei diesem ausgezahlt worden. Auf dem Gerät des Klägers seien zunächst rund 218 Euro und erst dann der deutlich höhere Betrag angezeigt worden.

Pannenhinweis reicht nicht

Beim Prozessbeginn im August hatte der Vorsitzende Richter deutlich gemacht, dass sich der Fall juristisch nicht allein mit dem Hinweis auf einen technischen Fehler erledigen dürfte. Eine wichtige Rolle dürfte spielen, ob die Spielbank nachweisen kann, dass der Jackpot tatsächlich an einem anderen Automaten ausgelöst worden war.

Auf einen Vergleich hatte sich die Spielbank nicht eingelassen. Sie gab an, dass sie dem Spieler nur die zunächst angezeigten 218 Euro schulde.

Quelle: dpa

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