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Hessen Jede dritte größere Stadt ohne Haushaltsdefizit

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Die größeren Städte in Hessen haben nach einer Untersuchung des Bunds der Steuerzahler in diesem Jahr weiterhin stark mit den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Nur etwa jede dritte komme ohne ein Defizit in ihrem städtischen Haushalt aus, teilte der Bund der Steuerzahler Hessen am Donnerstag mit. Befragt worden waren 59 Städte mit mehr als 20 000 Einwohnern.

21 gaben demnach an, ohne ein Minus im städtischen Haushalt zu planen, 32 Städte wollten das Minus im Haushaltsplan mit Rücklagen decken. Bei 6 Städten könne das Minus nicht mit Rücklagen gedeckt werden. "In diesem Jahr wird spürbar, wie wichtig es ist, dass die Städte und Gemeinden ihre Haushalte in guten Zeiten konsolidieren und Rücklagen für schlechte Zeiten bilden", sagte Jochen Kilp vom Steuerzahlerbund.

5 der befragten Städte hätten in diesem Jahr eine der beiden Grundsteuern oder die Gewerbesteuer erhöht, im Jahr 2020 seien es noch 13 gewesen. Im Gegenzug habe mit Offenbach nur eine einzige Stadt die Steuerbelastung gesenkt, im Vorjahr waren es nach Angaben des Steuerzahlerbundes noch drei gewesen.

© dpa-infocom, dpa:210819-99-896328/2

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