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Hessen Polizei-Digitalfunk 2019 mit mehr Störungen als im Vorjahr

Eine Polizistin trägt ein digitales Polizei-Funkgerät am Gürtel. Foto: Tobias Hase/dpa

(Foto: Tobias Hase/dpa)

Wiesbaden (dpa/lhe) - Beim Digitalfunknetz der hessischen Polizei- und Sicherheitsbehörden zeichnet sich in diesem Jahr eine Zunahme von lokalen Störungen und kurzfristigen Ausfällen an. Bis Mitte August habe es 136 solcher begrenzter Pannen gegeben, teilte das Innenministerium auf Anfrage der FDP-Landtagsfraktion in Wiesbaden mit. Im gesamten Jahr 2018 hatte es demnach 134 lokale Störungen gegeben, 2017 waren es 162 Fälle. Einen großflächigen Ausfall verzeichneten die Einsatzkräfte bislang nicht. Die Störungen waren unter anderem auf Stromausfälle zurückzuführen.

Die Funkkommunikation der hessischen Polizei- und Sicherheitsbehörden war im Januar 2017 von analog auf digital umgestellt worden. Analogfunkgeräte kommen inzwischen nach Angaben des Innenministeriums nur noch vereinzelt zum Einsatz, etwa in den unterirdischen Ebenen des Frankfurter Hauptbahnhofs.

Gut 99 Prozent der Landesfläche - außerhalb von Gebäuden - sind laut Ministerium mit Digitalfunk abgedeckt. Demnach summiert sich die Fläche der Funklöcher auf knapp 200 Quadratkilometer, überwiegend in ländlichen Regionen. Das Digitalfunknetz werde stetig optimiert, etwa mit dem Bau weiterer Basisstationen.

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