HessenStaatstheater Wiesbaden macht Stadt zur Bühne

"Wem gehört die Stadt?" Diese Frage steht im Mittelpunkt der kommenden Spielzeit am Staatstheater Wiesbaden. Wie das Haus mit seinem Publikum in den Dialog treten möchte.
Wiesbaden (dpa/lhe) - Das Hessische Staatstheater Wiesbaden stellt in der kommenden Spielzeit die Landeshauptstadt in den Mittelpunkt seines Programms. Das Haus lade sein Publikum ein, mit Künstlern und Künstlerinnen über die Frage "Wem gehört die Stadt?" in den Dialog zu kommen - im Theater und draußen in der Stadt, wie das Staatstheater ankündigte.
Eröffnet wird die Spielzeit am 22. August mit dem Theaterfest und einer Aufführung von Carl Orffs "Carmina Burana". Zu den Uraufführungen der kommenden Saison zählt "Metropolis Wiesbaden" von Sebastian Nübling.
Während des bildstarken Live-Theater-Film-Events erobern die Schauspieler und Schauspielerinnen sowie das Staatsorchester zur Filmmusik des monumentalen Stummfilmklassikers "Metropolis" die Straßen und Plätze Wiesbadens, wie das Theater ankündigte.
Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer zu Gast
Für die "Symphony for One Hundred Citizens and a Traffic Light" von Heleen van Haeghenborg und Thomas Verstraeten versammelten sich 100 Menschen aus Wiesbaden auf der Bühne des Großen Hauses für ein "spektakuläres Konzert als gemeinschaftliches Ereignis".
In der kommenden Spielzeit wird die Moderatorin und Autorin Bärbel Schäfer am Wiesbadener Staatstheater zu Gast sein und zu der neuen Talk-Reihe "Nah dran!" ins Kleine Haus einladen. "An vier Terminen spricht sie mit Gästen aus Kultur, Politik, Wissenschaft und mit Alltagsheld*innen, immer nah dran an den Themen der Stadt und am Publikum", kündigte das Theater an. Der erste Talk ist für den 22. Oktober 2026 geplant.