HessenUmfrage zu Hessens Kommunalwahlen: CDU legt zu, SPD verliert

Die Wahlbeteiligung könnte am 15. März laut einer aktuellen Befragung hoch sein. Wie schneiden bei ihr AfD, Grüne und Linke ab?
Wiesbaden (dpa/lhe) - Bei den hessischen Kommunalwahlen am 15. März läge die CDU laut einem aktuellen repräsentativen "Stimmungstrend" des Meinungsforschungsinstituts dimap klar vorn. Sie bekäme demnach landesweit 33 Prozent der Stimmen, wie das von Hessens CDU beauftragte Bonner Unternehmen mitteilte - nach 28,5 Prozent bei den früheren Kommunalwahlen 2021.
Die SPD würde von 24 Prozent vor fünf Jahren auf nun 16 Prozent abstürzen, die AfD hingegen von 6,9 auf 18 Prozent deutlich zulegen. 14 Prozent bekämen jetzt die Grünen laut der Umfrage - nach 18,4 Prozent im Jahr 2021. Die Linke würde leicht zulegen von damals 4 auf jetzt 5 Prozent.
Aktuelle Umfrage deutet auf hohe Wahlbeteiligung hin
76 Prozent der Befragten bejahten die Frage, ob sie am 15. März wählen würden - und weitere 11 Prozent antworteten: "eher ja". Vor fünf Jahren hatte die Wahlbeteiligung in Hessens Kommunen bei lediglich 50,4 Prozent gelegen.
Bei den anstehenden Wahlen am 15. März im Bundesland geht es um die Mandate in den 21 Kreistagen sowie den kommunalen Parlamenten von 421 Städten und Gemeinden. Zudem sind am selben Tag die Wahlen der Ausländerbeiräte und rund ein Dutzend Bürgermeisterwahlen geplant. Wahlberechtigt ist jeder EU-Bürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat.
Mehr als 1000 Wahlberechtigte befragt
Dimap hat für seinen "Stimmungstrend" zu den hessischen Kommunalwahlen nach eigenen Angaben vom 7. bis 15. Januar 2026 landesweit 1.007 Wahlberechtigte in zufallsbasierten Telefon- und Online-Interviews befragt. Die Methode ist nicht mit einer Sonntagsfrage zur Landtagswahl vergleichbar.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.