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Hessen Volkshochschulen starten mit Präsenzunterricht ins Semester

Die blauen Buchstaben

(Foto: Arne Dedert/dpa)

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Hessens Volkshochschulen (VHS) kehren im beginnenden Herbst/Winter-Semester wieder komplett zum Präsenzunterricht zurück. Nach der coronabedingten Zwangspause würden "die Programme wieder hochgefahren", sagte der Direktor des Hessischen Volkshochschulverbands, Christoph Köck, der Deutschen Pressen-Agentur in Frankfurt.

Es sei ein "klassisches Angebot mit Online-Ergänzung" geplant. "Die Leute sehnen sich nach der Begegnung", begründete Köck die Entscheidung. Die landesweit mehr als 30 Volkshochschulen mit ihren rund 160 Nebenstellen hätten daher den jeweiligen Corona-Verordnungen angepasste Kurse erarbeitet.

"Im Oktober werden wir zudem bei einer Konferenz der VHS-Leitungen analysieren, was wir aus der Pandemie lernen können", kündigte Köck an. Angedacht sei etwa, die ergänzende Online-Lehre künftig anders zu gestalten - und sie nicht nur als Übertragung eines Kurses im Internet zu verstehen.

Dazu seien die Volkshochschulen allerdings auf weitere Landesmittel angewiesen. Lediglich 0,25 Prozent des hessischen Bildungshaushalts gingen in die Erwachsenenbildung. Damit sei Hessen neben Schleswig-Holstein deutschlandweit Schlusslicht. "Da muss mehr passieren", forderte der Verbandspräsident.

Bei den Volkshochschulen sind früheren Angaben des Verbands zufolge rund 700 pädagogische Mitarbeiter beschäftigt, dazu kommen weitere rund 700 in der Organisation und Verwaltung. Die meisten Kursleiter arbeiten freiberuflich, insgesamt rund 13.000 Menschen. Jährlich werden rund 5000 Kurse angeboten. Finanziert werden die VHS überwiegend von den Kommunen.

© dpa-infocom, dpa:210920-99-283666/3

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