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HessenWenig Hoffnung auf Besserung am hessischen Arbeitsmarkt

30.01.2026, 09:57 Uhr
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Mehr Arbeitslose, weniger offene Stellen: Im Januar bleibt Hessens Arbeitsmarkt angespannt. Warum Experten keine schnelle Besserung erwarten.

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist im Januar weiter gestiegen. Sie erhöhte sich vom Vormonat um knapp 11.500 auf nun 216.138 arbeitslose Männer und Frauen. Das waren fast 9.000 Menschen mehr als ein Jahr zuvor.

Die Arbeitslosenquote stieg damit um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur mitteilte. Gleichzeitig sei die Zahl der freien Stellen noch einmal zurückgegangen auf rund 40.300 Jobs.

Direktionschef Frank Martin weist auf saisonale Einflüsse im Winter hin, wenn in vielen Außenberufen nicht neu eingestellt wird. Um diese Effekte bereinigt stagniere die Arbeitslosigkeit auf hohem Niveau.

Keine Anzeichen der Erholung

Eine Besserung sieht die Verwaltung derzeit nicht: "Keiner unserer Frühindikatoren gibt derzeit Anlass zur Hoffnung, dass die Stimmung in der Wirtschaft zeitnah dreht und wir in den nächsten Monaten positive Impulse für den Arbeitsmarkt sehen."

Immerhin stieg in Hessen zuletzt die Gesamtzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Laut jüngster verfügbarer Zahlen hatten im November 2,8 Millionen Menschen in dem Bundesland einen derartigen Job. Das waren rund 9.000 mehr als ein Jahr zuvor.

Quelle: dpa

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