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Mecklenburg-Vorpommern Cyberangriff in Schwerin: kein Grundsteuer-Einzug möglich

Tasten einer beleuchteten Tastatur. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Schwerin (dpa/mv) - Nach dem Cyberangriff auf den kommunalen IT-Dienstleister kann die Landeshauptstadt Schwerin weiterhin keine Grundsteuer einziehen. "Der Einzug fälliger Beträge mittels Lastschrift ist der Stadtkasse aktuell noch nicht möglich. Deshalb werden insbesondere die Lastschriften zu der am 15. November 2021 fälligen Grundsteuer, zur Gewerbesteuer, zur Hundesteuer, zur Vergnügungssteuer oder zu Gebühren der Stadtverwaltung nicht zu diesem Termin erfolgen", meldete die Stadtverwaltung am Mittwoch. Die Stadtkasse werde die fälligen Beträge zu einem späteren Zeitpunkt einziehen und dies sobald wie möglich mitteilen.

Bei dem Cyberangriff im Oktober waren Server der Schweriner IT- und Servicegesellschaft (SIS) und des Kommunalservice Mecklenburg (KSM) durch eine Software teilweise verschlüsselt worden, daraufhin wurden alle Systeme zur Sicherheit heruntergefahren. Dies legte den Großteil der Bürgerservices in der Landeshauptstadt und dem angrenzenden Landkreis Ludwigslust-Parchim lahm.

© dpa-infocom, dpa:211110-99-942746/2

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