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Mecklenburg-VorpommernEis um Inselhafen und Seebrücke - Seenotretter umgezogen

04.02.2026, 16:08 Uhr
Viele-Besucher-trotzen-dem-eisigen-Wetter-und-besuchen-die-Seebruecke-in-Prerow

Erstmals ist der neue Inselhafen Prerow komplett von Eis eingeschlossen. Das hat Auswirkung auf Seenotretter. Und für Besucher ergeben sich ganz neue Aussichten.

Prerow (dpa/mv) - Mit der Seebrücke Prerow ist nun auch die nach offiziellen Angaben längste Seebrücke im Ostseeraum komplett von Eis umschlossen. Erstmals seit seiner Inbetriebnahme sei auch der dortige Inselhafen wegen Vereisung nicht schiffbar, teilte das Schweriner Umweltministerium mit.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) habe deshalb ihren Seenotrettungskreuzer "Nis Randers" zunächst auf See und dann nach Rostock-Warnemünde verlegt, erklärte Minister Till Backhaus (SPD).

Andere Häfen in der Region konnten demnach aufgrund der Eisbildung schon seit etwa vier Wochen nicht mehr angelaufen werden. "In der vergangenen Nacht bildete sich aber auch in der Prerow Bucht, in welcher der Inselhafen liegt, eine Eisdecke, die den Inselhafen derzeit umschließt."

Trotz Kälte viele Besucher

Laut Ministerium hat das Eis nun auch den etwa 700 Meter vor der Küste liegenden Inselhafen erreicht. Der Inselhafen mit Funktionsgebäude und die Seebrücke würden aber weiterhin von Mitarbeitern des Nationalparks Vorpommern betreut und die sanitären Anlagen blieben nutzbar. Trotz der eisigen Temperaturen kämen täglich bis zu 300 wetterfeste Besucher.

Am Ende der etwa 720 Meter langen Brücke wurde mit großen Steinen ein Ringwall aufgeschüttet, der für jeweils eine Nacht als Etappen- und Nothafen genutzt werden kann und als Liegeplatz für Schiffe der Seenotrettung dient.

Quelle: dpa

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