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Mecklenburg-Vorpommern Geldautomat in Ferdinandshof gesprengt: Täter flüchtig

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

(Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild)

Ein mächtiger Knall hat Bewohner in Ferdinandshof aus dem Schlaf gerissen. Unbekannte haben einen Automaten gesprengt - aber wohl nichts erbeutet.

Ferdinandshof (dpa/mv) - Unbekannte haben in Ferdinandshof (Vorpommern-Greifswald) am frühen Freitagmorgen einen Geldautomaten in einer Bankfiliale aufgesprengt. Wie eine Polizeisprecherin erklärte, wurde der untere Teil des Wohn- und Geschäftshauses dabei stark zerstört. Nach den bisherigen Ermittlungen sollen die drei maskierten Täter aber nicht an das Geld gekommen sein. Sie konnten fliehen, wurden zunächst noch in Richtung Friedländer Große Wiese in einem Auto gesehen. Später habe sich die Spur aber verloren. 

Bei der Explosion gingen etliche Scheiben zu Bruch. Sechs Bewohner von Wohnungen in dem Haus wurden sicherheitshalber vorübergehend anderweitig untergebracht. Nach einer Prüfung der Baustatik des Gebäudes konnten sie wieder zurück in ihre Wohnungen.

Zunächst war noch unklar, wie hoch der Schaden ist. Zur Art und Weise der Explosion machte die Polizei mit Rücksicht auf die Ermittlungen keine weiteren Angaben.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-251842/3

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