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Mecklenburg-Vorpommern Mehr als 2000 Menschen bei Protesten gegen Energiepolitik

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Güstrow/Waren/Neubrandenburg (dpa/mv) - In Mecklenburg-Vorpommern haben erneut mehr als 2000 Menschen gegen die deutsche Energiepolitik und gegen Waffenlieferungen in Kriegsgebiete demonstriert. Wie Polizeisprecher am Montag sagten, gab es bis zum frühen Abend Protestspaziergänge und -kundgebungen unter anderem in Rostock, Güstrow, Parchim, Ludwigslust, Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren an der Müritz. In vielen kleineren Orten lag die Teilnehmerzahl wie in den Vorwochen deutlich unter 100. Eine genaue Gesamtübersicht zu Teilnehmerzahlen aus allen Orten lag aber noch nicht vor, da einige Aktionen noch liefen, wie es hieß.

Mehrere Redner wiesen darauf hin, dass die hohen Energiekosten die Firmen immer stärker belasten - trotz der bisher angekündigten Gas- und Strompreisbremsen aus Berlin. Hier gebe es immer noch keine Klarheit, wie diese umgesetzt werden sollen. Die Inflation mache vielen Menschen stark zu schaffen. Einige Redner begrüßten das Auslaufen der einrichtungsbezogenen Corona-Impfpflicht zum Jahresende.

Die meisten Teilnehmer wurden diesmal mit je 300 in Waren und Rostock gemeldet, je 200 Menschen kamen in Ludwigslust und Güstrow. Die Gesamtzahl der Teilnehmer bei den MV-Protesten liegt damt auf dem Niveau vom Beginn der Proteste Anfang September.

Quelle: dpa

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