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Mecklenburg-VorpommernMindestlohn für öffentliche Aufträge in MV steigt

23.04.2026, 12:33 Uhr
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Wer für eine Firma im öffentlichen Auftrag arbeitet, bekommt bald mehr Geld pro Stunde. Die Untergrenze wurde angehoben, diesmal um 70 Cent.

Schwerin (dpa/mv) - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer öffentlicher Aufträge in Mecklenburg-Vorpommern erhalten einen höheren Mindestlohn. Die Unternehmen müssen ihren beschäftigten Mitarbeitern seit April mindestens 14,68 Euro brutto pro Stunde zahlen, wie die SPD-Landtagsfraktion mitteilte. Bisher lag der sogenannte Vergabe-Mindestlohn bei 13,98 Euro.

Der Vergabe-Mindestlohn war 2018 eingeführt worden und ist Teil des Vergabegesetzes Mecklenburg-Vorpommern. Er verpflichtet Unternehmen, die öffentliche Aufträge erhalten, den allgemeingültigen Tarif zu zahlen. Davon sind einige, aber nicht alle Branchen erfasst. Demnach betrifft er unter anderem Gerüstbau-Firmen, Gartenbau-Betriebe und Unternehmen der Catering-Branche, die Schulessen kochen.

Ursprünglich lag die Untergrenze bei 9,54 Euro. Seither wurde der Vergabe-Mindestlohn regelmäßig durch die Landesregierung angepasst, hieß es. Der bundesweit geltende gesetzliche Mindestlohn liegt aktuell bei 13,90 Euro pro Stunde.

Quelle: dpa

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