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Mecklenburg-Vorpommern Plädoyer der Verteidigung im Nebenbuhler-Prozess erwartet

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

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Rostock (dpa/mv) - Im Rostocker Prozess um den lebensbedrohlichen Angriff eines Mannes auf einen vermeintlichen Nebenbuhler wird am Mittwoch (12.30 Uhr) das Plädoyer der Verteidigung erwartet. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der 22 Jahre alte Angeklagte Mitte Mai in der Wohnung seiner Freundin dem 23 Jahre alten vermeintlichen Nebenbuhler schwerste Schädel- und Hirnverletzungen zugefügt. Dieser musste wochenlang intensivmedizinisch behandelt werden.

Ursprünglich lautete die Anklage auf versuchten Mord, die Staatsanwaltschaft plädierte vergangene Woche aber auf versuchten Totschlag in Tateinheit mit Körperverletzung und Beleidigung. Sie begründete dies damit, dass die für einen Mordvorwurf nötigen niedrigen Beweggründe nicht ausreichend gegeben waren und forderte eine Haftstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten.

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