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Mecklenburg-Vorpommern Polizei bei Kontrollen Rechter in Löcknitz wieder attackiert

Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archiv

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archiv)

Löcknitz (dpa/mv) - Bei ihrem Dauereinsatz gegen rechtsextreme Strukturen in der Region Löcknitz (Vorpommern-Greifswald) sind erneut Polizisten attackiert worden. Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagabend, als ein Mann vor einer Gaststätte rechtsextreme Parolen wie "Sieg Heil" gebrüllt hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei der Aufnahme der Personalien habe sich herausgestellt, dass sich im und am Lokal insgesamt 18 Mitglieder einer rechten Gruppe aufhielten. Aus der Gruppe heraus seien Beamte beleidigt und auch angegriffen worden, was aber unterbunden wurde.

Dabei handele es sich um die Gruppe, an deren illegalen Garagentreff es bereits Mitte Februar zu einer größeren Auseinandersetzung mit Polizisten gekommen war. Der Landkreis hat die Nutzung dieses Garagentreffs, in dem Wände herausgenommen und Bühne und Schankanlage eingebaut waren, inzwischen verboten. Dabei waren damals drei Beamte verletzt worden. Gegen zwei Tatverdächtige, darunter einen Reichsbürger, wird in dem Zusammenhang weiter ermittelt.

Am Samstag wurde auch eine Gürtelschnalle mit verfassungsfeindlichen Symbolen bei einem Mann aus der Gruppe beschlagnahmt. Verletzt wurde diesmal niemand.

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