Mecklenburg-VorpommernProjekt aus Hagenow erhält Shimon-Peres-Preis

Ein Inklusionsprojekt aus Hagenow mit dem israelischen Partner Lotem reicht über Ländergrenzen. Jetzt bekommt es einen Preis.
Berlin/Hagenow (dpa/mv) - Das Projekt Link Bridge aus Hagenow (Landkreis Ludwigslust-Parchim) wird mit dem Shimon-Peres-Preis 2024 ausgezeichnet, den das Auswärtige Amt in Kooperation mit dem Deutsch-Israelischen Zukunftsforum vergibt. Link Bridge stärke als Inklusionsprojekt die Freundschaft und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland und Israel, heißt es in einer Mitteilung.
Die in dem Projekt entstandenen Kunstwerke, die Zeugnis ablegten vom Trauma des 7. Oktobers, als die Hamas ein Massaker in Israel anrichtete, würden in diesem Herbst in beiden Ländern ausgestellt. Das Projekt werde gemeinsam von den Organisationen capito Mecklenburg-Vorpommern/Lebenshilfewerk Hagenow und Lotem getragen. Die Auszeichnung soll am 31. Oktober in Berlin überreicht werden. Sie ist mit 10.000 Euro dotiert.
Der Shimon-Peres-Preis wird seit 2017 vom Auswärtigen Amt in Kooperation mit der Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum jährlich an zwei Kooperationsprojekte verliehen. Die Auszeichnung würdigt Initiativen und Projekte junger Menschen, die sich für die demokratische Ausgestaltung der deutschen und israelischen Gesellschaft engagieren.