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Mecklenburg-Vorpommern Weniger Menschen bei Protest gegen Corona-Einschränkungen

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Wismar/Rostock/Benz/Neubrandenburg (dpa/mv) - Trotz der angekündigten Lockerungen haben in Mecklenburg-Vorpommern erneut mehrere Hundert Menschen gegen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie demonstriert. Wie Polizeisprecher am Dienstag erklärten, gab es sogenannte Protestspaziergänge und -kundgebungen am Montagabend unter anderem in Wismar, Rostock, Teterow, Stralsund, Neubrandenburg, Benz auf Usedom und Waren an der Müritz. Insgesamt wurden knapp 450 Teilnehmer gezählt, etwa 150 weniger als in den vergangenen Wochen.

Mit rund 100 Teilnehmern wurden in Rostock die meisten Demonstranten gezählt, wie der Polizeisprecher sagte. In Wismar liefen etwa 80 Menschen unter dem Motto "Frieden-Freiheit-Grundrechte. Habt Mut! Ihr seid nicht allein!" durch die Stadt. Jeweils etwa 50 Teilnehmer wurden in Benz (Vorpommern-Greifswald), Neubrandenburg und Stralsund gezählt. Die Polizei habe keine größeren Verstöße festgestellt. Eine größere Gegenaktion gab es in Stralsund.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Nordosten am Montag bei 56,9 registrierten Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Vor einem Monat hatte sie noch bei 142 gelegen. Im nördlichen Teil des Landes waren am Montag die Schulen und Kitas wieder geöffnet worden.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-639368/2

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