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Niedersachsen & Bremen AfD-Vorstand: Magnitz soll zwischen Mandaten entscheiden

Der Spitzenkandidat der AfD, Frank Magnitz, sitzt in einem TV-Studio. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Berlin/Bremen (dpa/lni) - Der AfD-Bundesvorstand hat den Bremer AfD-Politiker Frank Magnitz aufgefordert, sich zwischen seinem Bundestagsmandat und seinem neuen Mandat als Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft (Landtag) zu entscheiden. Er soll nach einem Vorstandsbeschluss bis spätestens 1. September eines der beiden Mandate niederlegen. "Ich weiß nicht, ob es solch einen Beschluss gibt. Ich habe ihn nicht bekommen", sagte Magnitz am Donnerstag der dpa.

Der Beschluss wurde nach dpa-Informationen am 8. Juli bei einer Telefonkonferenz getroffen. Magnitz ist Bremer AfD-Landeschef, seit 2017 Bundestagsabgeordneter und seit der Landtagswahl in Bremen am 26. Mai dieses Jahres auch Abgeordneter der dortigen AfD-Fraktion.

Es sei nicht Sache des Bundesvorstandes darüber zu entscheiden, denn es handele sich in beiden Fällen um frei gewählte Mandate, sagte Magnitz, der derzeit im Urlaub ist. Radio Bremen hatte zuerst über den Beschluss berichtet.

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