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Niedersachsen & Bremen BGE kauft neue Grundstücke für Betriebsstätte an der Asse

„BGE, Bundesgesellschaft für Endlagerung“ steht auf einem Geländewagen.

(Foto: Philipp Schulze/dpa/Archivbild)

Peine/Remlingen (dpa/lni) - Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat noch ausstehende Grundstücke an der Schachtanlage Asse II gekauft. Auf den Flächen soll die sogenannte Abfallbehandlungsanlage entstehen, die für Rückholung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle aus dem ehemaligen Salzbergwerk notwendig sei, wie BGE am Montag mitteilte. Auf die Planungen zum umstrittenen Zwischenlager in der Nähe der Asse habe die Entscheidung keine Auswirkungen.

Bis Mitte der zweiten Jahreshälfte soll der Baugrund auf dem nun gekauften Gelände untersucht werden. Dazu sind mehr als 60 Kleinbohrungen geplant.

In dem maroden ehemaligen Bergwerk bei Remlingen im Landkreis Wolfenbüttel liegen in 13 Kammern rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen. Die BGE ist für den gesetzlichen Auftrag zuständig, die Asse unverzüglich stillzulegen. Nach einem Plan zur Rückholung könnte die Bergung der Abfälle 2033 starten.

Quelle: dpa

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