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Niedersachsen & Bremen Mann wohl durch Druckwelle aus brennender Wohnung geworfen

Feuerwehrleute stehen zusammen, um den Einsatz zu besprechen.

(Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild)

Göttingen (dpa/lni) - Nach dem Tod eines Mannes im Zusammenhang mit einem Wohnungsbrand in Göttingen scheint nun die Ursache klar. Der 36-Jährige wurde offenbar von einer Druckwelle aus dem Fenster seiner Wohnung geschleudert, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Am Montag hatte es in der Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses gebrannt.

Am Dienstag untersuchten Brandermittler den Unglücksort und rekonstruierten den Unglückshergang. Demnach schlief der 36-Jährige, als es aus weiter ungeklärter Ursache zu einem Schwelbrand kam. Er öffnete daraufhin ein Fenster. Die Beamten gehen davon aus, dass das zu einem sogenannten Flashover (zu deutsch: Feuersprung) führte: Der eindringende Sauerstoff habe das Feuer derart angefacht, dass eine Druckwelle entstand, die den Mann aus dem Fenster geschleudert habe.

Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen den Angaben nach nicht vor. Der entstandene Schaden beträgt nach vorläufigen Schätzungen der Polizei rund 25.000 Euro.

Quelle: dpa

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