Regionalnachrichten

Niedersachsen & Bremen Niedersachsen hat Brexit-Belastungen gut verkraftet

dpa_Regio_Dummy_NiedersachsenBremen.png

Hannover (dpa/lni) - Niedersachsen hat den Austritt Großbritanniens aus dem Europäischen Binnenmarkt nach Angaben des niedersächsischen Europaministeriums gut verkraftet. "Wir haben in den vergangenen Jahren hart dafür gearbeitet, dass Niedersachsen für die Zeit nach dem Brexit vorbereitet ist", sagte Europaministerin Birgit Honé (SPD) nach einem Runden Tisch zum Brexit am Freitag. "Das zahlt sich jetzt offenbar aus." Fazit des Gesprächs mit rund 30 Vertreterinnen und Vertretern niedersächsischer Unternehmen, Institutionen und Verbände war demnach, dass die meisten Unternehmen auf den Austritt vorbereitet waren und deshalb keine unvorhergesehenen Probleme hatten. Auch wenn der Übergang überwiegend glimpflich verlaufen sei: "Beim Brexit verlieren auf Dauer beide Seiten", so Honé.

Ende 2020 war das Vereinigte Königreich aus Zollunion und Binnenmarkt mit der Europäischen Union ausgetreten, was Änderungen etwa in der Hochseefischerei und dem Handel mit Lebensmitteln mit sich brachte. "Es gibt vieles, über das wir weiter reden müssen: Die Anerkennung von Berufsabschlüssen, der Austausch von jungen Menschen und die Zukunft der Fischerei sind nur einige Beispiele", sagte die Ministerin. "Auch nach dem Brexit bleiben Niedersachsen und das Vereinigte Königreich eng verbundene Nachbarn."

Regionales