Niedersachsen & BremenRadmuttern an Rettungswagen gelockert - zwei Unfälle

Unbekannte lösen die Radmuttern an mehreren Rettungswagen im Landkreis Schaumburg, zwei Fahrzeuge verunglücken. Wie geht es den Insassen?
Obernkirchen (dpa/lni) - Im Landkreis Schaumburg sind zwei Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) wegen gelockerter Radmuttern verunglückt. Verletzt worden sei niemand, sagte eine Polizeisprecherin. Die Behörde prüft, ob es sich um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr handelte - und ermittelt gegen Unbekannt. Nach Angaben von Bernd Gerberding, Geschäftsführer des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes im Landkreis Schaumburg, waren insgesamt vier Sanitäter und eine Patientin in den beiden Rettungswagen. Mehrere Medien hatten berichtet.
Zu den Unfällen kam es am Donnerstag in Obernkirchen und in Rodenberg. Gerberding sagte, an beiden Rettungswagen seien die Zwillingsreifen auf der linken Seite der Hinterachse abgefallen, die Fahrzeuge seien auf der Achse weitergefahren und schließlich zum Stehen gebracht worden. Auch an einem dritten Rettungswagen sei bei Kontrollen festgestellt worden, dass die Radmuttern gelockert waren.
Es seien Vorkehrungen getroffen worden, um die Fahrzeuge besser zu sichern und es den Tätern schwer zu machen, betonte er. Alle Rettungswagen würden überprüft. Es sei Anzeige erstattet worden.