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Niedersachsen & Bremen Tuning-Szene beschäftigt die Polizei in Niedersachsen

Ein tiefergelegter Hyundai i30 N.

(Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild)

In fast jeder Stadt in Niedersachsen gibt es Tuner und Autoposer. Das Landeskriminalamt warnt vor Fällen, in denen es zu Rechtsverstößen kommt.

Hannover (dpa/lni) - Lautes Motorheulen, nicht eingetragene Umbauten und sogar illegale Rennen - die Polizei in Niedersachsen hat ein wachsames Auge auf die Tuning- und Autoposer-Szene. So beobachte man sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum vermehrt Fälle im Straßenverkehr, teilte das Landeskriminalamt mit. In der Landeshauptstadt gibt es beispielsweise auf dem Gelände des ehemaligen Expo-Geländes im Bereich der Messe seit Jahren immer wieder Tuning-Treffen. Zwischenzeitlich zählte die Polizei dabei eine hohe dreistellige Teilnehmeranzahl. Seit Anfang des Jahres seien die Teilnehmerzahlen jedoch immer weiter zurückgegangen, teilte die Polizei in Hannover mit. 

Ende September gab es in den Bereichen Hannover, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück eine vom Landeskriminalamt koordinierte Kontrollaktion. Dabei wurden rund 600 Fahrzeuge aus dem Milieu und deren Insassen kontrolliert. Insgesamt leiteten die Beamten 30 Strafanzeigen und 120 Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeigen ein. Vier Fahrzeuge wurden sichergestellt. Die Kontrollen fanden nach Angaben des Landeskriminalamtes gezielt im kriminellen Milieu und in kriminellen Clanstrukturen statt, da diese sich häufig in der Autoposer-Szene bewegten. 

In Braunschweig gibt es nach Angaben der Polizei im Vergleich zu anderen großen Städten in Niedersachsen keine nennenswerten Probleme. Zwar gibt es auch hier eine Szene, die durch geschulte Beamte gezielt kontrolliert wird, größere Schwierigkeiten bestünden hier jedoch nicht.

Quelle: dpa

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