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Niedersachsen & Bremen Verletzter Wolf im Landkreis Rotenburg erschossen

Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

(Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild)

Hannover/Fahrendorf (dpa/lni) - Nach dem Fund eines schwer verletzten Wolfs in Fahrendorf im Landkreis Rotenburg ist das Tier am Donnerstag erschossen worden. Wie das Umweltministerium mitteilte, wurden das Veterinäramt, die untere Naturschutzbehörde, der örtliche Jäger und ein Wolfsberater hinzugezogen.

Der Veterinär habe die Entscheidung getroffen, dass das stark abgemagerte und schwer verletzte Tier erlöst werden müsse. Der Wolf soll nun zur weiteren Untersuchung dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin überstellt werden, wo die Ursache der Verletzung untersucht wird.

Die Tötung des schwer verletzten Wolfs werde von einem am 12. Februar 2021 veröffentlichten Erlass des Umwelt-, Innen- und Landwirtschaftsministeriums gedeckt. "Dank der Wolfsverordnung können in Niedersachsen auch schwer verletzten Wölfen unnötige Qualen erspart werden", sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD) dazu. Nun gebe es klare Regelungen, die Rechtsunsicherheit beseitigten. Wölfe stehen in der Europäischen Union unter strengem Schutz und dürfen nicht bejagt werden.

© dpa-infocom, dpa:210618-99-51819/2

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