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Niedersachsen & BremenVorsicht nach Geflügelpestausbruch bei Schwänen

17.02.2026, 18:03 Uhr
Gefluegelpestausbruch-bei-zwei-Schwaenen-im-Kreis-Hoexter
(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Nach einem Geflügelpestausbruch bei zwei Schwänen im Kreis Höxter rät der Nachbarlandkreis Holzminden zur äußersten Vorsicht.

Holzminden (dpa/lni) - Das Veterinäramt des Landkreises Holzminden rät zur vorsorglichen Aufstallung von Geflügel in Wesernähe. Bei zwei Schwänen, die im benachbarten Kreis Höxter im Raum Beverungen (Nordrhein-Westfalen) in Wesernähe tot aufgefunden wurden, ist das Geflügelpestvirus nachgewiesen worden, wie es in einer Mitteilung des Landkreises hieß. Wie der Veterinärdienst des Kreises Höxter ruft auch das Veterinäramt des Landkreises Holzminden alle Geflügelhalter zur erhöhten Wachsamkeit auf.

Geflügelhaltern in Wesernähe, insbesondere im Südkreis, wird deshalb bis auf weiteres zur Aufstallung geraten. Die Unterbringung in Ställen oder entsprechend abgedichteten Ausläufen ist ein wirksames Instrument, um Kontakte mit Wildvögeln oder deren Ausscheidungen zu vermeiden und so die Übertragung des Erregers zu verhindern.

Haus- und Nutzgeflügel dürfen außerdem nur an Stellen gefüttert werden, die für Wildvögel nicht zugänglich sind, wie es weiter hieß. Sie dürfen nicht mit Oberflächenwasser versorgt werden, zu dem auch Wildvögel Zugang haben. Futter und Einstreu sind so zu lagern, dass sie für Wildvögel nicht zugänglich sind.

Im Landkreis Holzminden wurde bislang noch kein Geflügelpestvirus nachgewiesen, weder in einem Geflügelbestand noch bei einem der verendeten Wildvögel, die auf Veranlassung des Veterinäramtes Holzminden beim Veterinärinstitut in Hannover untersucht worden sind.

"Die aktuellen Fälle im benachbarten Kreis machen aber deutlich, dass das Virus bei Wildvögeln zirkuliert und das Risiko einer Übertragung auf Haus- und Nutzgeflügel weiterhin sehr hoch ist", sagte Anke Rothe, Leiterin des Veterinärbereiches beim Landkreis Holzminden.

Quelle: dpa

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