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Nordrhein-Westfalen Bombenfund in Heinsberg: Evakuierung läuft

Krankenwagen evakuieren Kranke und alte Menschen, um die Entschärfung einer Weltkriegsbombe vorzubereiten. Foto: Roberto Pfeil/dpa

(Foto: Roberto Pfeil/dpa)

Heinsberg (dpa/lnw) - Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Heinsberg läuft seit Samstagmorgen die Evakuierung von rund 9000 Menschen. Die Vorbereitungen zur Entschärfung seien im Gang, sagte eine Sprecherin der Stadt am Vormittag. Es müsse zunächst geprüft werden, dass alle Anwohner im Radius von 1,5 Kilometern um den Fundort ihre Wohnungen und Häuser verlassen haben. Die Entschärfung der rund zwei Tonnen schweren Luftmine sollte demnach am frühen Nachmittag erfolgen.

Während der Evakuierung können die Heinsberger nach Angaben der Stadt in zwei Turnhallen unterkommen. Am Vormittag nahmen zunächst nur wenige Menschen das Angebot in Anspruch, wie ein dpa-Reporter berichtete. Für Menschen, die sich in Corona-Quarantäne befinden, gibt es eine dritte Sporthalle. Patienten aus einem Krankenhaus in der Nähe des Blindgängers werden in umliegende Kliniken verteilt.

Der Zugverkehr zwischen Heinsberg und Heinsberg-Oberbruch wurde nach Angaben der Bahn ab 9.00 Uhr bis voraussichtlich 14.00 Uhr eingestellt. Die Züge aus Richtung Aachen enden und beginnen in Heinsberg-Oberbruch.

Auch der Streckenabschnitt Mönchengladbach - Hückelhoven-Baal ist am Samstagmorgen gesperrt worden: Wegen der Entschärfung einer 250-Kilogramm-Bombe in Mönchengladbach-Rheydt wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet.

© dpa-infocom, dpa:211113-99-983136/2

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