Nordrhein-WestfalenBonn und Aachen bleiben Exzellenzuniversitäten bis 2033

Zehn Hochschulen bundesweit tragen aktuell den Exzellenz-Titel. Zwei Hochschulen in Nordrhein-Westfalen sind weiterhin dabei. Im Oktober wird über neue Anträge entschieden.
Bonn/Aachen (dpa/lnw) - Die Universität Bonn und die RWTH Aachen gehören weiterhin zu den Exzellenzuniversitäten in Deutschland. Das teilten der Wissenschaftsrat und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Abend in Bonn mit. Damit werden die beiden Universitätsstandorte für weitere sieben Jahre bis 2033 gefördert. Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministeriums stellen Bund und Länder derzeit insgesamt 148 Millionen Euro für die Förderung bereit.
Bundesweit wurden zehn Universitäten oder Univerbünde mit dem Status Exzellenz ausgezeichnet. Über Neuanträge entscheiden der Wissenschaftsrat und die DFG Anfang Oktober 2026. Beworben haben sich die Uni Köln und ein Verbund aus Ruhr-Uni Bochum und der TU Dortmund. Zu vergeben sind fünf zusätzliche Plätze.
Exzellenzkommission entscheidet
Für die aktuelle Runde habe laut Ministerium eine internationale Expertengruppe die bisherigen Exzellenzuniversitäten vor Ort begutachtet. Auf Basis dieser Empfehlung hat die Exzellenzkommission, die sich aus Wissenschaftlern und Vertretern der für Wissenschaft und Forschung zuständigen Ministerien des Bundes und der Länder zusammensetzt, nun entschieden.
Um den Exzellenzstatus zu bekommen, müssen die Universitäten mindestens drei geförderte sogenannte Exzellenzcluster vorweisen können. Im Fall der Hochschule in Aachen sind das Projekte zu umweltfreundlichen flüssigen Energieträgern, Quantencomputern und nachhaltigem Bauen.
Bonn hat acht Exzellenzcluster, darunter Forschungen zum Immunsystem, zur Teilchen- und Quantenphysik, zur technologischen Transformation in der Landwirtschaft und zur Sklaverei und Abhängigkeit.