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Nordrhein-WestfalenCSD-Anschlag: SPD fragt nach möglichen NRW-Verbindungen

28.07.2026, 05:02 Uhr
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(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Hatte der mutmaßliche Berliner Attentäter Kontakte zu Islamisten aus NRW? Die SPD will wissen, ob Chatgruppen oder Organisationen betroffen sind.

Düsseldorf/Berlin (dpa/lnw) - Nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin fragt die SPD im Düsseldorfer Landtag nach möglichen Verbindungen des mutmaßlichen Attentäters nach Nordrhein-Westfalen. In einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung wollen die Sozialdemokraten unter anderem wissen, ob der Tatverdächtige Kontakt zu Islamisten in NRW hatte.

SPD-Fraktionsvizechefin Lisa Kapteinat sagte: "Aktuell gibt es keine konkreten Hinweise auf eine Verbindung des Tatverdächtigen nach NRW. Die öffentlich bekannten Umstände der Radikalisierung des Berliner Attentäters weisen aber zumindest Parallelen zum Solinger Attentäter auf." Das sei ein ausreichender Anlass, um mögliche Kontakte, Aufenthalte oder digitale Verbindungen nach Nordrhein-Westfalen aufzuklären.

Verbindungen zu islamistischen Organisationen in NRW?

So fragt die Opposition die Landesregierung unter anderem, ob der Berliner Verdächtige in gleichen Chatgruppen war wie hiesige Islamisten. Zudem will die SPD wissen, ob es Verbindungen zu islamistischen Organisationen oder Gruppierungen in Nordrhein-Westfalen gibt.

Der 21 Jahre alte mutmaßliche Täter soll am Samstagabend am Rande des Christopher Street Day mehrere Menschen mit einem Van angefahren und einer Stichwaffe attackiert haben. Eine Frau wurde tödlich und weitere 29 Menschen teilweise lebensgefährlich verletzt. Nach intensiver Fahndung erschossen Einsatzkräfte den Mann am Sonntagabend beim Versuch seiner Festnahme.

Laut Generalstaatsanwaltschaft hatte der mutmaßliche Täter Abdul B. vergeblich versucht, sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Syrien anzuschließen.

Quelle: dpa

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