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Nordrhein-WestfalenExtremhitze: Betrieb von RRX-Linien pausiert am Nachmittag

27.06.2026, 09:11 Uhr
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Wegen der Hitze will National Express am Nachmittag seine RRX-Züge sechs Stunden lang stehen lassen. Reisende sollen sich Alternativen suchen oder am besten gar nicht fahren, rät die Firma.

Köln (dpa/lnw) - Der Bahnbetreiber National Express stellt am Nachmittag in Nordrhein-Westfalen wegen der hohen Temperaturen für sechs Stunden den Betrieb aller RRX-Linien ein. Das teilte das Unternehmen in Köln mit. Betroffen sind zwischen 13.00 und 19.00 Uhr die Linien RE1, RE4, RE5, RE6 und RE11. Die Züge fallen auf dem kompletten Laufweg aus.

"Die Maßnahme dient dem Schutz der Fahrgäste und Mitarbeitenden und soll verhindern, dass es unter den aktuellen außergewöhnlichen Wetterbedingungen zu ungeplanten Zugausfällen auf freier Strecke kommt", so das Unternehmen.

"Die anhaltend extremen Temperaturen stellen die Fahrzeuge aktuell vor außergewöhnliche technische Herausforderungen", erklärte National-Express-Betriebsvorstand Andreas Leue. Die temporäre Betriebseinstellung sei eine vorsorgliche Entscheidung. "Uns ist bewusst, welche Auswirkungen dies auf viele Reisende hat - umso wichtiger ist es, in dieser Situation verantwortungsvoll zu handeln."

Fahrgäste sollen Alternative nutzen

Als alternative Fahrmöglichkeit können Fahrgäste dem Unternehmen zufolge zwischenAachen Hauptbahnhof und Düren die Züge der LinieRE9 nutzen. Zwischen Minden und Bielefeld Hbf sei alternativ ein Umstieg auf Bahnen der LinieRE78, zwischenBielefeld Hbf und Hamm ein Umstieg auf Bahnen der Linie RB69 möglich.

Zwischen Köln Hbf und Köln/Bonn Flughafen könnten Reisende die RB27 oder S19 nehmen. Und zwischen Dortmund Hbf und Hagen Hbf stehe die S-Bahn-Linie 5 bereit. Auch auf den weiteren Ausfallstrecken gibt es Alternativen, Reisende wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt zu informieren. So weit möglich solle man aber wegen der extremen Wetterlage möglichst ganz von Zugreisen absehen.

Für Sonntag rechnet National Express mit einer schrittweisen Entspannung der Fahrzeugverfügbarkeit. Die Entwicklung der Lage werde weiterhin fortlaufend bewertet.

Quelle: dpa

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