Nordrhein-WestfalenIm Ernstfall: THW und Westnetz vereinbaren Kooperation

Dortmund (dpa/lnw) - Um im Katastrophenfall besser zusammenarbeiten zu können, haben der Strom- und Gasnetzbetreiber Westnetz und zwei Landesverbände des Technisches Hilfswerks (THW) eine Kooperation vereinbart. Verabredet wurde laut einer Mitteilung vom Freitag unter anderem, dass das THW im Katastrophenfall den Verteilnetzbetreiber bei Notstromversorgung und Instandsetzung von technischen Anlagen unterstützt. "Gemeinsame Übungen werden alle Kooperationspartnern zugutekommen, denn um effektive Hilfe leisten zu können, ist es wertvoll, sich zu kennen", erklärte Manuel Almanzor vom THW Bremen/Niedersachsen.
Daneben wurden auch ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch, eine gemeinsame Planung von Maßnahmen in Not- und Krisensituationen sowie Weiterbildungsmaßnahmen vereinbart. Die Vereinbarung gilt für das gesamte Netzgebiet von Westnetz in NRW und Niedersachsen. Beim THW sind die Partner die Landesverbände NRW und Bremen/Niedersachsen.
"Wie schwerwiegend der Ausfall der Energieversorgung sein kann, haben die Menschen vor zwei Jahren in den Hochwassergebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erfahren müssen", erklärte Westnetz-Geschäftsführer Patrick Wittenberg. Dort sei es gelungen, die Versorgung innerhalb weniger Tage wieder aufzubauen durch eine enge Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen und zahlreichen Helferinnen und Helfern. Um diese Zusammenarbeit noch besser zu koordinieren, habe man mit dem THW nun diese Kooperation vereinbart.