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Nordrhein-Westfalen Innenministerium: Mehr Personal für Kreispolizeibehörden

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Marcel Kusch/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - In NRW können laut Innenministerium voraussichtlich alle 47 Kreispolizeibehörden mit mehr Personal zum 1. September rechnen. Im Vergleich zum Vorjahr würden knapp 600 zusätzliche Stellen bereitgestellt, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch.

Die meisten Stellen werden demnach mit 500 Regierungsbeschäftigten besetzt, die Polizistinnen und Polizisten unter anderem von Verwaltungsaufgaben entlasten. 100 Stellen mehr werden für "echte" Polizisten bereit gestellt. "Keine Behörde muss einen Stellenrückgang in Kauf nehmen", so das Ministerium.

"Wir haben unmittelbar nach meinem Amtsantritt damit begonnen, mehr Polizistinnen und Polizisten auszubilden. Dadurch gewinnt die Polizei endlich mehr Beamtinnen und Beamte - und zwar mehr als in den Ruhestand gehen. Die Trendwende ist geschafft", wurde Innenminister Herbert Reul (CDU) zitiert.

Die Gesamtzahl der Polizeibeamten soll nach Angaben seines Hauses bis 2024 voraussichtlich von derzeit rund 40.000 auf über 41.000 steigen. Mehr Stellen bekommen unterdessen unter anderem die Bereiche für Cyberkriminalität, Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sowie Clan-Kriminalität.

© dpa-infocom, dpa:210623-99-108100/2

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