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Nordrhein-WestfalenKeine Stadtbahnen in Köln am Mittwoch - Rheinbahn prüft noch

16.03.2026, 15:47 Uhr
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Verdi bestreikt am Mittwoch die Werkstätten von Nahverkehrsbetrieben. In Köln fahren deshalb keine Stadtbahnen der KVB. Die Rheinbahn prüft noch, ob das Auswirkungen auf den Fahrplan hat.

Köln (dpa/lnw) - Die Warnstreikwelle im kommunalen Nahverkehr kann auch am Mittwoch (18. März) in einzelnen Städten Auswirkungen auf das Angebot von Bussen und Bahnen haben. Die Kölner Verkehrs-Betriebe teilten mit, dass an diesem Tag keine Stadtbahnen fahren werden. Fahrzeuge, die der Strecke liegen blieben, könnten nicht repariert oder auf die Betriebshöfe abgeschleppt werden, teilte das Nahverkehrsunternehmen KVB zur Begründung mit.

Der Busbetrieb werde aufrechterhalten, da defekte Busse vom Verkehr umfahren oder von externen Unternehmen abgeschleppt werden könnten, erklärten die Kölner Verkehrs-Betriebe. Fahrgäste müssten allerdings damit rechnen, dass es zu Unregelmäßigkeiten im Fahrplan kommen könne.

Die Rheinbahn in Düsseldorf prüft noch, welche Auswirkungen der Warnstreik in Werkstätten am Mittwoch (18. März) auf den Fahrplan hat. Die Niederrheinische Verkehrsbetriebe Niag in Moers gehen davon aus, dass der Warnstreik Auswirkungen haben wird, weil Fahrzeuge dann nicht kurzfristig repariert und betankt werden könnten. In der Vergangenheit fielen bei entsprechenden Warnstreiks rund zehn Prozent der Fahrten aus.

Verdi NRW bestreikt in dieser Woche zunächst einige Teilbereiche von Nahverkehrsbetrieben. So mussten Fahrgäste am Montag mit Einschränkungen in Kundenzentren rechnen. Am Dienstag (17. März) sind die Fahrer zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, so dass vielerorts Bahnen und Busse in den Depots bleiben. Am Mittwoch (18. März) werden Werkstätten bestreikt. Am Donnerstag (19. März) sind alle Betriebsteile zum Warnstreik aufgerufen. Deshalb bleiben auch am Donnerstag Bahnen und Busse im Depot.

Quelle: dpa

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