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Nordrhein-Westfalen NRW-Kommunen ohne zusätzliche Schulden im Corona-Jahr 2020

Zahlreiche Banknoten zu 10, 20 und 50 Euro liegen auf einem Tisch. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Kommunen in Nordrhein-Westfalen sind dank finanzieller Hilfen von Bund und Land nahezu ohne zusätzliche Schulden durch das Corona-Jahr 2020 gekommen. Die Verbindlichkeiten aller Gemeinden und Gemeindeverbände beliefen sich Ende vergangenen Jahres auf gut 60 Milliarden Euro, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Das waren 0,1 Prozent mehr als zwölf Monate zuvor. Rein rechnerisch ergibt sich damit für jeden Einwohner des Landes eine Verschuldung von 3353 Euro, drei Euro mehr als 2019.

"Ein Anstieg der kommunalen Schulden durch die Corona-Pandemie ist nicht zu erkennen", berichteten die Statistiker. Grund seien die Ausgleichszahlungen des Landes NRW und des Bundes zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie. Mit diesem Geld hätten die Städte und Gemeinden ihre Mindereinnahmen kompensieren können.

© dpa-infocom, dpa:210623-99-108102/2

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