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Nordrhein-WestfalenNRW-Tag: Sicherheitspersonal war nicht überprüft

23.08.2024, 16:05 Uhr
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(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Das private Sicherheitspersonal beim NRW-Tag war nicht auf Zuverlässigkeit überprüft. Das NRW-Innenministerium sieht darin kein Versäumnis.

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Das beim NRW-Tag in Köln eingesetzte Sicherheitspersonal privater Dienstleister ist zuvor nicht auf Zuverlässigkeit überprüft worden. Das hat das NRW-Innenministerium auf Anfrage bestätigt und zugleich die Stadt Köln als Veranstalterin in Schutz genommen: Eine solche Überprüfung sei im Sicherheitskonzept, das mit der Polizei abgestimmt gewesen sei, nicht vorgesehen gewesen.

Der "NRW-Tag" habe den Charakter eines familienfreundlichen Bürgerfestes, so das Innenministerium. Das großflächige Veranstaltungsgelände in Köln sei jederzeit für jedermann ohne Zugangskontrollen frei zugänglich gewesen.

Keine Notwendigkeit für Überprüfungen

Eine Zuverlässigkeits- und Sicherheitsüberprüfung des Security-Personals sei daher nicht erfolgt und auch rückblickend betrachtet nicht erforderlich gewesen. Der NRW-Tag sei ohnehin von einer hohen Polizeipräsenz begleitet worden.

Wie der WDR berichtet und die Polizei bestätigt hatte, hatten Polizisten beim NRW-Tag den Einsatz von zwei Männern als Sicherheitspersonal verhindert, weil diese zuvor bei einer Verkehrskontrolle aufgefallen waren. Eine Abfrage hatte sie mit diversen Straftaten in Verbindung gebracht. Zum NRW-Tag kamen rund 200.000 Besucher sowie prominente Politiker wie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU).

Quelle: dpa

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