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Nordrhein-Westfalen Positive Bilanz: Virtuelle Ostermärsche an Rhein und Ruhr

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Dortmund (dpa/lnw) - Die Veranstalter der Ostermärsche an Rhein und Ruhr haben ein positives Fazit gezogen. Wegen der Corona-Krise mussten die traditionellen Veranstaltungen erstmals in ihrer Geschichte rein virtuell ausgetragen werden. Unter dem Motto "Atomwaffen verbieten - Klima schützen statt aufrüsten - Nein zur EU-Armee" hatten die Veranstalter von Karsamstag bis Ostermontag dazu aufgerufen, online und zu Hause zu demonstrieren.

"Wir haben 200 Fotos von mit Friedensplakaten und Sprüchen zu geschmückten Fenstern und Balkonen zugeschickt bekommen", berichtet Joachim Schramm vom Ostermarsch Rhein-Ruhr am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Auftaktvideos von Karsamstag mit Redebeiträgen und Musik seien von fast 500 Menschen angeklickt worden. "Die neue Situation hat dazu geführt, dass die Friedensbewegung an Rhein und Ruhr neue Wege gehen und andere Formen des Protestes ausprobieren musste", sagte Schramm. Dies sei gelungen und werde im nächsten Jahr eine Bereicherung unseres Protestes darstellen, "wenn wir Ostern wieder auf der Straße unterwegs sein werden".

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