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Nordrhein-WestfalenSchüsse und Explosion in Köln - Polizei prüft Zusammenhänge

08.06.2026, 15:25 Uhr
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Fenster mit Einschusslöchern, ein selbstgebauter Sprengsatz - die Polizei sucht in Köln nach den Verantwortlichen für zwei nächtliche Taten. Ob es Zusammenhänge gibt, ist unklar.

Köln (dpa/lnw) - Erst detonierte ein Sprengsatz, dann fielen Schüsse - und beides Mal an Mehrfamilienhäusern: Zwei weitere nächtliche Vorfälle beschäftigen Ermittler in Köln. Verletzte gab es bei den beiden Taten nicht, teilte die Polizei mit. Sie prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den Fällen und auch zu anderen in den vergangenen Tagen.

Nach Angaben der Beamten war es in der Nacht zu Sonntag zunächst zu einer Explosion vor einem Mehrfamilienhaus in der Kölner Innenstadt gekommen. Anwohner riefen gegen 4 Uhr die Feuerwehr, weil sie einen Knall gehört hatten. Die Polizei geht davon aus, dass ein selbstgebauter Sprengsatz vor der Haustür des Gebäudes explodiert war.

Bewohner unverletzt

In der Nacht zu Montag fielen dann Schüsse auf ein Mehrfamilienhaus im Stadtteil Bilderstöckchen. Auch hier meldeten sich Anwohner. Beamte entdeckten mehrere Einschusslöcher an Fenstern einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. In der Wohnung selbst fanden sie Projektile. Die beiden Bewohner im Alter von 70 und 71 Jahren blieben unverletzt.

Die Ermittlungen zu beiden Fällen dauerten zunächst an. "Mögliche Zusammenhänge zu Taten der vergangenen Tage werden geprüft", hieß es.

In Köln waren zum Beispiel Anfang Juni Einschusslöcher an der Fensterfront eines Kölner Juweliergeschäftes festgestellt worden. In einem anderen Fall zündeten Unbekannte vor einer Eisdiele in Köln-Raderberg einen Brandsatz.

Auch am Wochenende hatte es einen weiteren Vorfall gegeben, der die Polizei beschäftigte. Mehrfach war auf einen Imbiss geschossen worden. In diesem Fall nahmen die Beamten drei Männer vorläufig fest. Geschossen haben soll nach ersten Erkenntnissen ein 51-Jähriger, wie es am Montag hieß. Ein Motiv sei noch unklar. Die drei Tatverdächtigen kamen auch wieder auf freien Fuß.

Quelle: dpa

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