Nordrhein-WestfalenTrickbetrug mit Millionenschaden: Goldbarren weg

Ein Senior aus Essen verliert Goldbarren im Millionenwert an Trickbetrüger, die sich als Polizisten ausgeben. Wie die Täter vorgingen und was die echte Polizei dazu sagt.
Essen (dpa/lnw) - Mit einem besonders dreisten Trickbetrug ist ein 78 Jahre alter Essener um Goldbarren mit Millionenwert gebracht worden. Ein Unbekannter habe sich als Polizist ausgegeben und dem Mann am Telefon eingeredet, sein Geld sei in Gefahr. Er müsse das Geld in Gold eintauschen und dieses Gold beim Landeskriminalamt zur sicheren Verwahrung abgeben, berichtete die Polizei.
Der Senior habe daraufhin mehrfach Goldbarren mit einem Gesamtwert im unteren siebenstelligen Bereich gekauft. Später sei ein anderer Mann - ebenfalls ein angeblicher Polizist - zu ihm gekommen und habe die Goldbarren abgeholt.
Die Geschichte sei komplett erfunden. Behörden forderten niemals Bargeld oder Wertsachen an der Haustür und sichteten auch keine Wertgegenstände in Wohnungen, betonte die Polizei. Verdächtige Anrufe solle man sofort beenden und bei der Polizei melden.