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Nordrhein-Westfalen Trotz Corona: Beschäftigte waren 2020 seltener krank

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch. Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Symbolbild)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Überraschende Zahlen im neuen Gesundheitsbericht der Landesregierung: Demnach fehlten Beschäftigte des Landes zwar krankheitsbedingt an insgesamt 4,65 Millionen Arbeitstagen (6,95 Prozent der Soll-Arbeitstage) - das bedeutet trotz der Corona-Pandemie aber eine Senkung gegenüber dem Vorjahr um 0,42 Prozentpunkte. Erstmals seit Einführung der Krankenstandserhebung im Jahr 2010 lag der Wert laut Innenministerium unterhalb von 7 Prozent.

Beamte waren nach der Auswertung des Innenministeriums seltener krank (6,89 Prozent) als Tarifbeschäftigte (8,68 Prozent). Der durchschnittliche Krankenstand der Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen lag laut dem Bericht mit 6,38 Prozent "unter dem landesweiten Krankenstand."

Inwieweit es vielleicht weniger Krankmeldungen gegeben hat, weil viele Menschen im Homeoffice waren, können die Autoren des Gesundheitsberichts nicht sagen: "Genauer messbare statistische Einflüsse der Pandemie auf die Gesundheit der Beschäftigten der Landesverwaltung wie auf die Arbeitswelt insgesamt wird in der kommenden Zeit Gegenstand zahlreicher Untersuchungen in Wissenschaft und Forschung sein", heißt es im Vorwort.

© dpa-infocom, dpa:211020-99-660568/2

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