Nordrhein-WestfalenZahl der Strafgefangenen steigt wieder an

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Strafgefangenen in den Justizvollzugsanstalten von Nordrhein-Westfalen ist nach deutlichen Rückgängen in der Pandemie wieder leicht gestiegen. Ende März 2023 gab es landesweit 13.712 Inhaftierte, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 219 beziehungsweise 1,6 Prozent mehr als Ende März 2022.
Zum Vergleich: Im März des Vor-Corona-Jahres 2019 gab es 15.664 Gefangene - also 1952 Gefangene mehr als im März 2023. Danach gingen die Zahlen 2020, 2021 und 2022 zurück.
Eine ausländische Staatsangehörigkeit hatten 5468 Gefangene (39,9 Prozent). Nur 835 der 13.712 Insassen sind weiblich (6,1 Prozent). Ein Drittel der Gefangenen ist 30 bis 39 Jahre alt. Landesweit waren 15 der Inhaftierten 80 Jahre und älter. In der Statistik sind auch Jugendstrafen enthalten: Noch keine 18 Jahre alt waren zum Stichtag 190 Insassen.