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Rheinland-Pfalz & Saarland Ermittlungen wegen verbotenen Motorradrennens

Das Justizzentrum in Koblenz, in dem unter anderem die Staatsanwaltschaft untergebracht ist. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

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Koblenz (dpa/lrs) - Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen neun Männer aus Rheinland-Pfalz und Hessen wegen des Verdachts eines verbotenen Motorradrennens. Den Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 61 Jahren wird nach einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft von Donnerstag vorgeworfen, sich Anfang Mai auf der Bundesstraße 274 zwischen Allendorf und Zollhaus im rheinland-pfälzischen Rhein-Lahn-Kreis mit ihren Motorrädern ein Rennen geliefert zu haben.

Ziel sei es gewesen, eine möglichst hohe Geschwindigkeit zu erreichen, so die Staatsanwaltschaft. Dabei sollen Teile des Rennens mit Helmkameras aufgezeichnet worden sein.

Am Mittwoch seien mehrere Wohnungen in beiden Bundesländern durchsucht und neun teils hochmotorisierte Motorräder, Motorradbekleidung und Datenträger sichergestellt worden. In zwei Wohnungen seien zudem geringe Mengen Betäubungsmittel vorgefunden worden. Außerdem wurde zwei Männern der Führerschein vorläufig entzogen. Die Auswertung des sichergestellten Beweismaterials dauere an.

© dpa-infocom, dpa:210624-99-125705/2

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