Rheinland-Pfalz & SaarlandPer Video mit Spielzeugwaffe bedroht - Polizei ermittelt

Nach einer Bedrohung mit einer Schusswaffe per Video eskaliert ein Treffen in Neunkirchen. Zwar stellt sich raus, dass die Waffe nicht echt ist - am Ende sind dennoch beide Beteiligte verletzt.
Neunkirchen (dpa/lrs) - Ein junger Mann hat einen 25-Jährigen in einem Video mit einer Spielzeugwaffe bedroht und bei einem anschließenden Treffen mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Bedrohung ermittelt, wie die Polizei mitteilte.
Der 19-Jährige soll dem späteren Opfer demnach ein Video über einen Messenger-Dienst geschickt haben, "in welchem er diesen mit einer Schusswaffe bedrohte". Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine Spielzeugwaffe handelte. Bei einem anschließenden Treffen am Samstagabend in Neunkirchen sei es dann zur Auseinandersetzung gekommen, hieß es.
Auch der 19-Jährige sei durch Schläge des 25-Jährigen leicht verletzt worden. Gegen diesen werde ebenfalls wegen Körperverletzung ermittelt.